Schönskilauf

Die Piste runter carven, das war lange der absolute Trend. Jetzt aber ist dieses übertriebene auf der Kante Fahren out. Es geht zurück zum natürlichen Stil. Zumindest steht das im Lehrplan, nach dem ab sofort alle österreichischen Skilehrer unterrichtet werden.

 

"Die wichtigsten Änderungen sind, dass wir wieder zurückgehen auf einen etwas natürlicheren Skilauf." - Lapper Rudi

 

Natürlicher Skilauf heißt: eine etwas geschlossene Skistellung, Schönskilaufen, natürliche Bewegungen, keine ausladenden Bewegung. Ökonomische Bewegungen.


Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen Schönskilauf und dem Carven?

Wenn wir vom Carven reden, dann reden wir von einer geschnittenen Richtungsänderung. In der Definition folgt das Skiende der Skispitze in der gleichen Spur. Das bewältigen in hohem maße nur versierte Skiläufer. 

Schönskilauf sollte jeder auf seinem Leistungsniveau betreiben können. Wir wollen hier möglichst runde, flüssige Bewegungen aneinanderreihen. Extrempositionen sollten tunlichst vermieden werden. Selbstverständlich wirken beim Carven auch ganz andere Kräfte auf unseren Körper. 

In der Summe besteht der neue Stil aus harmonischen Bewegungen und nähert sich somit dem „Natürlichen Skifahren“. Lapper unterstützt dabei den Wunsch der Skischulgäste nach Selbstoptimierung. Sicherer  und  besser skitechnisch auf der Piste aussehen- welcher Ski Gast will das nicht?